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Singapur – Der atemberaubendste Staat Südostasiens

7. Oktober 2019

Auf einer Südostasien-Kreuzfahrt darf ein Zwischenstopp in Singapur nicht fehlen. Im Gleichgewicht aus modernster Architektur und traditioneller Kultur, birgt ein Aufenthalt in der fünf Millionen Einwohner Metropole viele Überraschungen. Der im Vergleich zu seinem Nachbarn Malaysia verhältnismäßig kleine Stadtstaat, gilt vielen Reisenden zurecht als Routenhighlight. Egal ob Sie nur wenige Tage oder ein paar Wochen für die Reise einplanen, wir haben für Sie die schönsten Orte, die lohnendsten Attraktionen und die genialsten Highlights herausgesucht, sodass Sie bei Ihrem Aufenthalt nicht die Orientierung verlieren und Ihnen mit Sicherheit nicht langweilig werden wird. Erleben Sie das multikulturelle Stadtleben einer der schillerndsten Metropolen Südostasiens oder relaxen Sie an einem der endlos langen Sandstrände mit kristallklarem, türkisenem Wasser unter Palmen.

Singapur – Zwischen Moderne und Tradition

Schon aus weiter Ferne kann man die Skyline Singapurs bewundern. Besonders bei Nacht wirkt die auf einer tropischen Insel liegende Metropole wie ein nicht endendes Lichtermeer. Beleuchtete Wolkenkratzer soweit das Auge reicht, zahlreiche Grünanlagen verziert mit Brunnen, die bunte Fontänen spucken, Flüsse und Plätze mit Lampions und Lichterketten verziert – nicht nur auf den ersten Blick ein wirklich zauberhaftes Bild. Zudem rund um die Uhr ein reges Treiben auf den Straßen und das obwohl es im Vergleich zu anderen Großstädten Südostasiens fast ruhig und gemütlich zugeht. Die moderne Architektur fällt sofort auf, ein überdimensionales Riesenrad erinnert an ein modernes London. Der Vergleich mit London ist auch deshalb treffend, da Singapur einerseits bis 1963 eine britische Kolonie war, es sich andererseits bei Singapur um eine der bedeutendsten Finanzplätze Asiens handelt.

Diese Tatsache steht nicht unwesentlich mit dem starken wirtschaftlichen Wachstum der letzten Jahre in Verbindung. Das große Potenzial der Stadt wurde schon vor vielen Jahren von zahlreichen Investoren erkannt. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Singapur im ständigen Wandel befindet, denn riesige Landaufschüttungen und Baustellen verändern das Stadtbild pausenlos. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Doch wer hinter die Fassaden der monumentalen Gebäude blickt und einen Ausflug in die kleinen Seitenstraßen und Vororte wagt, bemerkt schnell, dass viele Bewohner Singapurs noch eng mit ihrer traditionellen Kultur verbunden sind – und das obwohl Singapur aufgrund der multikulturellen Zusammensetzung der Bevölkerung als das am meisten globalisierte Land der Welt gilt.

So können Sie als Frühaufsteher beispielsweise ganze Gruppen von Menschen beim morgendlichen Tai-Chi im Park beobachten oder den Straßenhändlern zusehen, wie Sie traditionelle Gerichte für das Mittagessen zubereiten. Trotz des steilen Wandels zu einer der bedeutendsten Metropolen Asiens, haben die Bewohner noch immer eine starke Verbundenheit zu ihren Wurzeln – und genau diese Balance zwischen Moderne und Tradition macht Singapur so einzigartig und besonders. Überzeugen Sie sich selbst!

Die 5 spektakulärsten Attraktionen 

In einer Weltstadt wie Singapur gibt es viel zu sehen, egal ob Sie an kulturellen Angeboten, Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Köstlichkeiten oder Kunst interessiert sind. Für alle Geschmäcker ist etwas dabei. Die 5 atemberaubendsten Attraktionen 2019 haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Outdoor Kunst – Gardens by the Bay

So etwas haben Sie noch nicht gesehen – das können wir Ihnen garantieren! Auf über 100 Hektar Freifläche finden sich neben zahlreichen Gewächshäusern auch die sogenannten „Superbäume“ des Singapurer „Garden by the Bay“. Diese bis zu 50 Meter hohen bepflanzten Gebilde sind mit Glaskunst, LED- und Lichtkunst verziert und erzeugen mit ihren tausenden Farben ein buntes Lichtermeer, das besonders bei Nacht sein volles Potenzial entfaltet. Besonders beeindruckend ist dabei auch, dass sich der „Garden by the Bay“ fast komplett selbst mit Strom versorgt, denn zahlreiche Photovoltaikanlagen gewinnen Energie für Beleuchtung, Bewässerung und Kühlung der riesigen Anlage. Wandern Sie, begleitet von einer der berühmten Ton- und Musikshows, auf dem weltberühmten „Skyway“, einem Baumwipfelpfad in schwindelerregender Höhe und betrachten Sie die atemberaubende Skyline von Singapur aus dem berühmtesten Garten der Welt. Wenn Sie sich für moderne Kunst interessieren oder einfach nur gerne in botanischen Gärten spazieren gehen, ist der „Garden by the Bay“ ein absolutes Must-see bei einem Besuch in Singapur.

Architekturwunder – Maria Bay Sands Resort

Zu den beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Singapur zählt das Ferienresort „Marina Bay Sands“. Nicht nur die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes ist einzigartig, auch was sich darin befindet ist unglaublich. Neben der 1,2 Hektar großen (wie ein Kreuzfahrtschiff anmutenden) Aussichtsplattform mit 150 Meter langem Infinity-Pool, beinhaltet das Architekturwunder auch ein Hotel mit 2561 Zimmern, ein Casino mit über 600 Tischen und 2.500 Spielautomaten, einen 120.000 Quadratmeter großen Ausstellungsraum, ein Museum, eine Shopping-Mall, zwei Theatersäle, sechs Restaurants sowie viele Bars und Nachtclubs. Der Bau des Giganten dauerte nur knapp 5 Jahre, was für westeuropäische Standards nahezu unvorstellbar ist. Mit einer Investitionssumme von rund 5 Milliarden Euro gehört das Bauprojekt bis heute zu einem der kostspieligsten Gebäude der Welt. Einen Besuch ist das Maria Sands Resort in jedem Fall wert, denn die 191 Meter hohe, öffentliche Plattform bietet wahrscheinlich den schönsten und eindrucksvollsten Ausblick auf die Skyline von Singapur.

Britische Akzente – Das Kolonialviertel

Vor dem Jahr 1819 lebten auf der tropischen Insel lediglich eine Hand voll Fischerfamilien. Niemand hätte im Traum daran gedacht, dass in 200 Jahren hier eine der größten und modernsten Metropolen der Welt zu finden sein würde. Mit der Ankunft des Briten Thomas Stanford Raffles, der dort im selben Jahr einen Handelsposten gründete, begann die Kolonialgeschichte Singapurs. Im Jahr 1867 wurde die Insel offiziell Teil der britischen Kronkolonien. Erst knapp 100 Jahre später (1963) wurde Singapur, nach einem landesweiten Referendum, vom Vereinigten Königreich unabhängig. Zwei Jahre später erhielt Singapur seine Souveränität als eigener, nicht mehr zu Malaysia gehörender, Stadtstaat. Insbesondere in den Jahren nach der Unabhängigkeit schaffte Singapur erfolgreich den Sprung vom Entwicklungsland zur weltweit anerkannten Industrienation. Die britische Kolonialzeit prägt allerdings bis heute das Stadtbild der Millionen-Metropole nachhaltig. Das sogenannte Kolonialviertel ist bis heute fast komplett erhalten und erinnert durch die alten britischen Gebäude stark an ein London des 20. Jahrhunderts. Der Kontrast, zwischen dem vom Singapur River eingerahmten Kolonialviertel und dem Rest der Stadt, ist so stark, dass man sich von einer Sekunde auf die nächste wie in eine andere Welt versetzt fühlt. Als hätte man tausende Kilometer in wenigen Schritten zurückgelegt und sei von einer asiatischen Stadt in eine westeuropäische gewandert. 

Faszinierende Flora – Die Botanischen Gärten Singapur

Bereits im Jahr 1859 wurden die Botanischen Gärten in Singapur angelegt. Ein Landstück von 24 Hektar diente damals als Grundlage und bildet bis heute die Fläche des beliebten Erholungsortes. Singapur hat nicht ohne Grund den Ruf als „Stadt im Garten“, denn neben den „Gardens by the Bay“ sind auch die Botanischen Gärten ein absolutes Highlight bei einem Besuch des Stadtstaates. Beweis dafür ist etwa, dass die Botanischen Gärten als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden und somit Sehenswürdigkeiten wie der Chinesischen Mauer oder Angkor Wat in nichts nachstehen. Für Anwohner sind die Botanischen Gärten insbesondere eines: ein Erholungsort zum Sporttreiben, Entspannen oder Essengehen. Doch neben den bekannten Vorzügen gibt es in den Botanischen Gärten Singapurs noch weitere Highlights, die es sonst nirgends auf der Welt zu bewundern gibt. So etwa die größte Orchideenausstellung der Welt oder eines der weltweit führenden Forschungseinrichtungen zum Thema Botanik. Die Flora der Botanischen Gärten in Singapur ist für westliche Besucher noch eindrucksvoller, denn es finden sich zahllose Pflanzen Südostasiens, die in Deutschland oder Westeuropa keine Chance hätten so gut wie hier zu gedeihen. Die bunten Farben, das herrliche Klima und die ruhige und besinnliche Atmosphäre der Botanischen Gärten Singapur machen diese zu einem unserer absoluten Favoriten.

Kulinarische Köstlichkeiten in Chinatown

Ja, auch in einer Stadt in Südostasien gibt es ein Chinatown, also ein chinesisches Stadtviertel inmitten der Metropole. Neben den vielen bunten Farben, der großartigen Beleuchtung und den faszinierenden Gerüchen, ist Chinatown in Singapur besonders für eines bekannt: das Essen! Ob an kleinen Straßenshops, großen Restaurants oder direkt im Maxwell Food Centre, Chinatown ist von oben bis unten mit Essensmöglichkeiten übersäht. Das beste dabei – es ist wirklich günstig! Auf Grund des großen Angebots sind die Preise trotz guter Qualität der Speisen sehr niedrig. Auch wenn Vegetarier es schwerer haben, bei der fleischlastigen Küche auf ihre Kosten zu kommen, ist das Angebot riesig. Von Zuckerrohrsaft über gebratene Bambussprossen ist alles dabei, was das kulinarische Herz höherschlagen lässt. Auch in den Seitenstraßen finden sich in regelmäßigen Zeiträumen Food Markets, bei denen Sie so gut wie alles ausprobieren können – inklusive gebratene Insekten. Auch in den sogenannten Hawker Centern, die Sie gefühlt an jeder Straßenecke findet, können Sie gut und günstig essen. Das gilt nicht nur für Touristen, denn auch die Locals scheinen von der Küche überzeugt zu sein, denn hier ist es immer voll – egal zu welcher Tageszeit. Wir wünschen guten Appetit!

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